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	<title>Patristik</title>
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	<description>Die Kirchenväter erklärt</description>
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		<title>Patristik</title>
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		<title>Vom Lösen und Binden im Namen Christi</title>
		<link>http://patristik.wordpress.com/2009/01/15/vom-losen-und-binden-im-namen-christi/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 17:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Johannes Chrysostomus]]></category>
		<category><![CDATA[Kirchenzucht]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.&#8220; (Mt 16,19/EÜ) Johannes Chrysostomus (ca. 400 n.Chr.) sagte über die oben zitierte Binde- und Lösegewalt der Kirche bzw. der Bischöfe [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=patristik.wordpress.com&amp;blog=5129672&amp;post=5&amp;subd=patristik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8222;Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.&#8220;<br />
(<span style="text-decoration:underline;"><span style="color:#0000ff;"><a title="www.bibleserver.com" href="http://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=mt16,19" target="_blank">Mt 16,19</a></span></span>/EÜ)</p></blockquote>
<p><a title="Ökumenisches Heiligenlexikon" href="http://www.heiligenlexikon.de/BiographienJ/Johannes_Chrysostomus.html" target="_blank">Johannes Chrysostomus </a>(ca. 400 n.Chr.) sagte über die oben zitierte Binde- und Lösegewalt der Kirche bzw. der Bischöfe in seinen <a title="Bibliothek der Kirchenväter" href="http://www.unifr.ch/bkv/kapitel3253.htm" target="_blank">&#8222;Homilien über den Brief an die Hebräer&#8220;</a> (<a title="Bibliothek der Kirchenväter" href="http://www.unifr.ch/bkv/kapitel3256-5.htm" target="_blank">4. Homilie, Kap. 6</a>) folgende Worte:</p>
<blockquote><p>&#8222;Errötet und schämt euch! Wenn ihr aber auch nicht wollt, &#8211; wir lassen solche verderbliche Gewohnheiten in der Kirche nicht aufkommen; denn es heißt: „Die Fehlenden weise vor Allen zurecht!“ <a title="www.bibleserver.com" href="http://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=1tim5,20" target="_blank">[1. Tim 5,20].</a><br />
Jenen elenden und unseligen Weibern aber verbieten wir durch euch, sich je wieder bei den Begräbnissen der Gläubigen einzufinden, damit wir sie nicht zwingen müssen, ihr eigenes Unglück zu beweinen. sondern sie vielmehr dahin zu vermögen, nicht in fremden Angelegenheiten also zu handeln, sondern ihre eigenen Unfälle zu beklagen. Ist ja auch ein zärtlich liebender Vater, der einen ausschweifenden Sohn hat, darauf bedacht, nicht nur ihn vor der Gesellschaft der Bösen zu warnen, sondern auch diese ferne zu halten. Sehet also, so empfanget ihr und Jene durch euch die Warnung: ihr zwar, dass ihr solche Personen nicht mehr herbeiruft, und diese, dass sie sich nicht mehr einfinden.<br />
<span id="more-5"></span><br />
Mög’ es geschehen, dass das Wort seine Wirkung nicht verfehle und die Drohung nicht umsonst sei; sollten wir aber wider Erwarten Verachtung finden, dann werden wir genötigt sein, die Drohung zu verwirklichen und euch nach den Kirchengesetzen, jene aber, wie es ihnen zukommt, zu strafen.<br />
Sollte aber Einer frech widerstreben, der vernehme das Wort Christi, welcher auch jetzt noch spricht: „Hat aber dein Bruder wider dich gesündigt, so gehe hin und verweise es ihm zwischen dir und ihm allein! Gibt er dir aber kein Gehör, so nimm noch Einen oder Zwei zu dir; hört er aber auch Diese nicht, so sage es der Kirche; wenn er aber auch die Kirche nicht hört, so sei er dir wie ein Heide und öffentlicher Sünder!“ <a title="www.bibleserver.com" href="http://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=Mt18,15" target="_blank">[Mt 18,15-17].</a><br />
Wenn er nun Denjenigen, welcher durch Ungehorsam gegen mich sich verfehlt, so zu meiden befiehlt, dann möget ihr nun selber entscheiden, wie ich Den zu behandeln verpflichtet bin, welcher gegen sich selbst und gegen Gott sich verfehlt. Ihr aber verurteilt mich, weil ich euch nicht mit schonender Milde behandle. Wenn aber Jemand die Bindegewalt, die wir besitzen, gering achten wollte, der lasse sich wieder von Christus belehren mit den Worten: „Was ihr binden werdet auf Erden, Das soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr lösen werdet auf Erden, Das soll auch im Himmel gelöst sein.“[<a title="www.bibleserver.com" href="http://www.bibleserver.com/go.php?lang=de&amp;bible=EU&amp;ref=mt16,19" target="_blank">Mt 16,19</a>]<br />
Denn sind auch wir elend und Nichts und der Geringschätzung wert, wie wir es wirklich nicht besser verdienen, so suchen wir doch keine Rache, geben dem Zorn nicht Raum, sondern eifern nur für das Heil euerer Seele. Ich bitte: errötet und schämt euch! Denn wenn schon Jemand einen Freund, der über Gebühr Vorwürfe spendet, unter Berücksichtigung der guten Absicht, und weil er wohlgesinnt und ohne Anmaßung handelt, geduldig erträgt, so müsst ihr um so mehr einen Lehrer, der sich tadelnd ausspricht, und zwar einen Lehrer, der nicht mit Selbstgefühl, nicht wie ein gebietender Herr, sondern wie ein fürsorglicher Vater seine Worte vorbringt, in Liebe ertragen. Wir sagen Das nicht in der Absicht, unsere Macht zu zeigen; denn wir wollen ja gar nicht, dass ihr diese aus Erfahrung erprobet, sondern sagen es aus Schmerz und Betrübnis. Nun so habet denn Nachsicht und verachtet nicht die kirchliche Bindegewalt. Denn nicht ein Mensch ist es, der bindet, sondern Christus, welcher uns diese Macht verlieh und Menschen zu Inhabern einer so großen Ehre erhob. Wir wünschen, dass diese Macht für uns nur eine Lösegewalt sei, oder vielmehr unser Verlangen ist es, dieselbe nie gebrauchen zu müssen; denn wir wünschen, dass bei uns Niemand unter dem Banne lebe. Wenn wir auch gar Nichts sind, so elend und armselig sind wir denn doch nicht. Sollte man uns aber zu dieser Maßregel zwingen, so habet Nachsicht; denn wir binden nicht gerne und willig, sondern empfinden dabei einen größeren Schmerz als ihr, die Gebundenen selbst. Sollte aber Jemand diese Bande verachten, so wird der Tag des Gerichtes erscheinen, der ihn dann darüber belehrt. Das Übrige will ich nicht weiter besprechen, um euer Herz nicht zu verwunden. Zuerst beten wir, dass wir nicht genötigt werden; sollte es aber notwendig sein, dann erfüllen wir unsere Pflicht und sprechen den Bann aus. Bricht nun Jemand denselben, so habe ich das Meinige getan und bin von der Rechenschaft frei; du aber hast es dann mit Dem zu tun, der mir den Befehl gab, zu binden. Denn wenn ein König zu Gericht sitzen und einem Soldaten der Leibwache den Befehl geben würde, irgend Einen aus der Kohorte zu binden und in Fessel zu legen, Dieser aber den Beauftragten nicht nur von sich schlüge, sondern auch die Fessel zerbräche: so wäre es nicht so sehr der diensttuende Soldat, welcher den Übermut erduldet, als vielmehr der König, welcher den Befehl erteilt hat. Wenn Gott Das, was gegen die Gläubigen geschieht, so ausnimmt, als würde es ihm selber zugefügt, um wie viel mehr wird er, wolltet ihr die mit dem Lehramte Betrauten übermütig verletzen, sich selbst auf solche Art verletzt halten? Möge doch Keiner von dieser Kirche in den Fall kommen, diese Bindegewalt an sich erfahren zu müssen! Denn wie es schön ist, nicht zu sündigen, so ist es ersprießlich, Tadel hinzunehmen. Ertragen wir also die Rüge und geben wir uns Mühe, keine Sünde zu begehen; haben wir aber gefehlt, dann wollen wir auch den Tadel hinnehmen. Denn wie es gut ist, nicht verwundet zu werden, wenn dies aber geschieht, ein auf die Wunde gelegtes Heilmittel zweckdienlich ist, so ist es auch hier. Aber möge es doch nie geschehen, dass solche Heilmittel gebraucht werden müssen. „Von euch aber versehen wir uns Besseres, und was auf das Heil abzielt, obgleich wir so reden.“ [Hebr 6,9] Wir haben aber so entschieden gesprochen, damit ihr um so sicherer seid. Denn es ist besser, dass ich von euch als kühn, hart und anmaßend beargwöhnt werde, als dass ihr tut, was Gott nicht gefällt. Wir vertrauen auf Gott, dass diese Strafrede für euch nicht ohne Nutzen sein werde, sondern dass ihr euch so umändern werdet, dass diese Worte als eine Lobrede für euch gelten können und zu euerer Ehre gereichen. Möchten wir doch nach Gottes Wohlgefallen unser Leben einrichten, damit wir alle gewürdigt werden, der Güter teilhaftig zu werden, die Gott Denen verheißen hat, die ihn lieben, in Christus Jesus, unserem Herrn. Amen.&#8220;</p></blockquote>
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		<title>Herzlich Willkommen!</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 07:51:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stef</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier werden demnächst Artikel zum Thema Patristik (Glauben,  Leben und Schriften der Kirchenväter) erscheinen&#8230;<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=patristik.wordpress.com&amp;blog=5129672&amp;post=1&amp;subd=patristik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier werden demnächst Artikel zum Thema Patristik (Glauben,  Leben und Schriften der Kirchenväter) erscheinen&#8230;</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/patristik.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/patristik.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/patristik.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/patristik.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/patristik.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/patristik.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/patristik.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/patristik.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/patristik.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/patristik.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/patristik.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/patristik.wordpress.com/1/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/patristik.wordpress.com/1/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/patristik.wordpress.com/1/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=patristik.wordpress.com&amp;blog=5129672&amp;post=1&amp;subd=patristik&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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